Lutz Möhle war mit seiner Frau zum Neujahrsempfang am 11. Januar 2009 ins Rhauderfehner Rathaus eingeladen. Er wurde als Referent im Rahmen der Präventionsarbeit der Gemeinde Rhauderfehn gewürdigt. Die Laudatio des Bürgermeisters, Heinz Freese:
"Im Zuge der Präventionsarbeit der Gemeinde Rhauderfehn haben sich drei Sportvereine und eine Sportschule zu der Fehntjer Budo Initiative zusammengefunden. Lutz Möhle vom 1. Fehntjer Taekwon-Do Club Rhauderfehn, Uwe Eilers vom SV Holte, Bé Olthoff vom VFB Rajen und Markus Linke vom Budokan Rhauderfehn waren 2008 als Referenten zweier umfangreicher Lehrgänge sowohl in den Vereinen als auch im Schulzentrum tätig. Alle Schulformen von der Schule für Lernhilfe bis zum Gymnasium wurden dabei erreicht.
Ziel dieser Initiative ist es, junge Menschen durch den Budosport mit den darin enthaltenen höflichen und friedlichen Umgangsformen vertraut zu machen. Bei diesen Aktivitäten handelt es sich in erster Linie nicht um nur um reine Sportarten, sondern vielmehr um eine Persönlichkeitsentwicklung, die neben dem Spaß an der Bewegung in gleicher Weise Körper, Geist und Charakter schult. Nach diesen traditionellen Regeln vorzugehen, heißt zu lernen, das Leben bewusst wahrzunehmen und zu meistern.
Dabei steht der Kampf gegen sich selbst, den inneren Schweinehund, im Vordergrund. Budo ist gekennzeichnet durch das Streben nach körperlicher, geistiger und charakterlicher Perfektion. Nur ein reiner, freier Geist erringt die Meisterschaft im Budo. Budo impliziert dabei die friedliche Ausübung der asiatischen Kampfkünste. Kampfkunst und Gewaltprävention sind daher kein Widerspruch, sondern ergänzen sich hervorragend.
Die Fehntjer Budo Initiative wird fachlich durch den Präventionsbeauftragten der Gemeinde, Herrn Axel Winter, begleitet. Die Initiative war im abgelaufenen Jahr sehr erfolgreich tätig und plant auch für das kommende Jahr weitere Aktivitäten. Bundesweit sehr selten ist dabei der Blick über den Tellerrand der Vereinsaktivitäten und die vereinsübergreifende Vernetzung. Die gemeinsamen Aktionen in der Gewaltprävention werden den Vereinsinteressen untergeordnet, um miteinander ein Ziel zu erreichen. Das hat weit über die Region hinaus Vorbildcharakter."
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